

Teil 1 der dynamischen Disziplinen
Am heutigen Sonntag kam nun endlich Bewegung ins Spiel. Nach den technischen Abnahmen und den gestrigen statischen Wettbewerben, wurde es nun auf der Rennstrecke ernst. Am morgen stand als erstes das Skid-Pad auf dem Programm. Da unser Fahrzeug erst kurz vor der Abreise nach Italien fertig wurde, hatte eigentlich keiner unserer Fahrer eine echte Testmöglichkeit unter realistischen Rennbedingungen. Somit gingen wir einem ungewissen Tag entgegen. Um keine Risiken einzugehen, gingen wir deshalb auch sehr früh auf die Strecke. Als erstes startete Andreas zu seinen beiden Versuchen auf dem Skid-Pad. Leider hat er bei seinen beiden schnellen Runden jeweils zwei Pilonen touschiert, was eine Zeitstrafe von 0,5 Sekunden zur Folge hatte und auch David konnte keine Zeitverbesserung erzielen. So kamen wir im Skid-Pad-Event auf den 31. Platz. Als zweite Disziplin des heutigen Tages stand dann der Beschleunigungswettbewerb auf dem Programm. Hierbei geht es darum, eine Strecke von 75 Metern so schnell wie möglich zu überwinden. Als erstes startete David zu seinen zwei Versuchen. Diese verliefen allerdings nicht reibungsfrei. So ließ uns unsere Schaltbox im Stich und David muste die ganze Gerade im ersten Gang und ungefähr ein Drittel davon im Drehzahlbegrenzer des ersten Ganges absolvieren. Nach den beiden Läufen wurde dann nochmal der Laptop zur Hand genommen und die Zündunterbrechung des Motors neu kalibriert. Dies zeigte auch prombt Wirkung und so konnte Jochen in seinem ersten Versuch eine Zeit von 4,86 Sekunden erfahren. Da aber auch in diesem Lauf noch nicht alles ideal verlief, hofften wir auf eine weitere Steigerung im zweiten Versuch. Dieser sollte allerdings nicht planmäßig ablaufen, da unsere Benzinpumpe nun den Dienst verweigerte. Glücklicherweiße hatten wir noch eine Ersatzpumpe dabei und so konnte das Team abermals seine Klasse zeigen und tauschte innerhalb von 15 Minuten die beiden Pumpen aus. Nach einem kurzen Dichtheitstest konnten wir dann in der letzten Minute noch unseren letzten Acceleration-Versuch unter die Räder nehmen. Das zuvor geleistete Teamwork wurde dann auch sofort mit einer Zeitverbesserung um zwei Zehntelsekunden belohnt. So konnten wir in diesem Teilwettbewerb mit einer Zeit von 4,65 Sekunden den 23. Rang belegen. Am Nachmittag stand dann nun das Highlight des heutigen Tages auf dem Programm: der Autocross. Hierbei müssen die Fahrer einen gut einen Kilometer langen Parcour aus langen Geraden, Schickanen und diversen Slalomsteilen bewältigen. Da auch diese Disziplin fast nicht geübt wurde, war es sehr spannend zu sehen, wie wir im Vergleich zu den Top-Teams abschneiden werden. Deshalb war es umso überraschender, dass Manfred mit seinem zweiten Lauf lange Zeit die Bestzeit markierte, bis dann endgültig die uns in Leistung und Gewicht deutlich überlegenen Teams auf die Strecke gingen. Auf Grund eines Drehers und zweier umgefahrenen Pilonen konnte auch Andreas keine Zeitverbesserung erzielen. Abschließend erreichten wir dann mit Platz 24 einen Rang im Mittelfeld, wobei wir auch hier einige Teams mit deutlich längerer Erfahrung in der FS hinter uns lassen konnten. Nachdem dann nun alle Wettbewerbe des ersten Tages vorrüber waren, konnten wir das Fahrzeug für den morgigen Endurance-Event vorbereiten. In diesem muss ein 22 km langer Rundkurs befahren werden, wobei auch ein Fahrertausch in der Mitte des Rennens stattfinden muss.
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